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Zanderangeln am See vom Boot

 

Zanderangeln am See

Die größte Herausforderung beim Zanderangeln am See ist es, den Zander zu finden. Oft haben wir in deutschen Seen große Wassermassen, in denen es gilt, den Fisch ausfindig zu machen. Dabei gehst du am besten ganz systematisch vor und beachtest die nachfolgenden gelernten Regeln, die dich beim Angeln auf Zander am See nicht schneidern lassen sollten.

 

Wo steht der Zander im See?

Während du am Fluss auch einfach mal dein Glück an Buhnenköpfen und Strömungskanten versuchen kannst, so ist diese Vorgehensweise beim Angeln auf Zander am See leider sehr oft erfolglos. Denn neben der Struktur, also der Beschaffenheit des Gewässerbodens, entscheidet oft auch die Standtiefe der Zander über Erfolg oder Nicht-Erfolg.

7 Tipps zur Zandersuche im See

Wo der Zander steht und wie du ihn im See findest, zeigen dir die nachfolgenden Tipps:

  1. Besorg dir ein Boot

Ohne Boot ist das Zanderangeln am See sehr mühsam. Dann musst du das Gewässer schon sehr gut kennen, um erfolgreich auf Zander zu angeln. Andernfalls solltest du den See systematisch abschleppen.

  1. Hol dir technische Hilfe

Ein Echolot zeigt dir Kanten, Wassertiefe, Temperatur und Fische auf. Ohne diesen Helfer ist es vor allem in großen Seen sehr schwer, den Fisch zu finden.

  1. Unterscheide klares und trübes Wasser

Unterscheide zwischen trübem und klarem Wasser. Im Trübwasser findest du die Stachelritter eher im Flachwasser. Am besten in der Dämmerung. Im klaren Seewasser stehen die Räuber tagsüber meist im tieferen Wasser. Morgens und abends lohnt es sich,  Flachwasserregionen unter der Oberfläche oder am Ufer zu befischen!

  1. Achte auf den Wind

Je weniger Bewegung es im Wasser hat, desto wichtiger wird der Einfluss des Windes. Uferzonen mit auflandigem Wind sind dann oftmals der beste Angelbereich!

  1. Vermeide sauerstoffarmes Gewässer

Sauerstoffreiche Zonen sind vor allem beim Zanderangeln im Sommer eine Bank im See. Dort, wo viel Licht ins Wasser fällt, ist der Sauerstoffgehalt am höchsten. Daher solltest du flaches Wasser und Pflanzenfelder im See gezielt aufsuchen.

  1. Halte nach Hot Spots Ausschau

Neben Brücken sind Wehranlagen, Einläufe oder Zuflüsse Hot Spots am See, vor allem in der warmen Jahreszeit. Dort lohnen sich definitiv ein paar Würfe. Denn wo Bewegung und Veränderung unter Wasser ist, sind Futterfische und deren Räuber oft nicht weit. 

  1. Angel flach im Sommer, tief im Winter

In der kalten Jahreszeit stehen Zander auch im See verstärkt in tiefen Regionen. In Stauseen ist die tiefste Zone oft die Staumauer. In Baggerlöchern oft die Seemitte. Dort lohnt es sich vor allem im Winter, den Grund mit deinem Gummifisch auf Zander abzuklopfen.

Zander am Fluss

Vertikal vom Boot oder Schleppen

Wenn du den See systematisch mit dem Boot abgeschleppt hast, kannst du auch mit Gummifischen vertikal vom Boot den Grund abklopfen. Vor allem im Winter ist das eine sehr fängige Methode, wenn man den Zander erst einmal gefunden hat. Zum Vertikalangeln vom Boot auf Zander brauchst du schwere Jigköpfe, die dir kleine Sprünge mit dem Gummifisch in der Tiefe ermöglichen. Die Rute sollte kürzer sein und eine straffere Spitzenaktion haben, als beim Uferangeln auf Zander am Fluss. Weniger Aktion ist beim vertikalen Angeln oft mehr! Das gilt für die Form deines Gummifisches genauso, wie für die Köderführung.

Zander am Fluss

Ausdauernd am See auf Zander Angeln

Angeln am See auf Zander verspricht tolle Zanderfänge. Vor allem in Deutschland haben wir unzählige Seen mit beeindruckendem Zanderbestand. Und dennoch ist diese Art des Zanderangelns nicht zu unterschätzen. Das Wasser ist oft sehr klar. Die Gewässer sind groß. Und es herrscht nicht selten großer Angeldruck. Das macht es nicht einfacher. Du brauchst daher viel Ausdauer und vor allem Gewässerkenntnis, bis es am See zu deinem ersten Zanderfang kommt. Also, Ruhe und Ausdauer bewahren und das Zanderangeln genießen, dann kommt früher oder später auch der Fangerfolg!

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Petri Heil! David von Zanderfang

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