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Welche Gummifisch Farbe zum Zanderangeln nehmen?

Gummifisch Farben

Um die Frage nach der perfekten Gummifisch Farbe zum Zanderangeln zu klären, musst du wissen, wie und was Zander unter Wasser sehen können: Die Sehkraft von Zandern ist dem menschlichen Auge ähnlich. Zander aus flachen und mittleren Gewässern mit natürlicher Wassertrübung haben ein sehr gutes Farbsehvermögen. Hinzu kommt allerdings, dass Zander ebenfalls UV-Licht wahrnehmen und dadurch auch unter Wasser Farben sehen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Es kommt bei der Farbwahl deines Gummifisches also vielmehr darauf an, welche Gummifisch Farben überhaupt wann und wie vom Zander unter Wasser wahrgenommen werden können.

Farben von Gummifischen unter Wasser

Farben verblassen unter Wasser schnell

Bis zu 25 Prozent des Lichtes werden direkt von der Wasseroberfläche absorbiert. Noch bevor das Licht auch nur einen Zentimeter unter die Oberfläche eingedrungen ist. Sobald dein Gummifisch auch nur einen Meter unter Wasser ist, dringt lediglich noch die Hälfte des Lichtes bis zum Köder durch. In zehn Metern Tiefe erreicht gerade mal ungefähr ein Fünftel des Lichts deinen Angelköder. Das glaubst du nicht? Dann schau dir das Video von Greg Vinall von makewoodenlures an. Dort wird diese Lichtveränderung anschaulich erklärt.

Farben von Gummifischen unter Wasser

Farben verändern sich mit der Wassertiefe

Je tiefer das Wasser umso schlechter sind bestimmte Farben und damit deine Gummifische erkennbar. Von uns Menschen und Zandern können die Farben Rot und Orange unter Wasser als erstes nicht mehr erkannt werden. Diese Farben wirken dann wie ein Grauton. Grün, Gelb, Blau und Ultra-Violett sind auch noch in tieferen Gewässern gut erkennbar. Was du bei deiner Farbwahl von Gummifischen zum Zanderangeln wissen musst: Der Zander sieht vor allem im Grünen und Gelbbereich sehr gut. Auf diese Farben reagieren die Stachelritter auch noch in Tieferen Wasserschichten mit Trübung.

Was wirkt sich auf die Sichtbarkeit der Gummifischfarbe aus?

Das Wasser in unseren Seen, Flüssen und Kanälen setzt sich aus zahlreichen Stoffen zusammen, die bestimmte Farbwellen besser durchlassen als andere. Der grüne und gelbe Farbbereich ist in den meisten deutschen und holländischen Gewässern besonders farbdurchlässig. Die Veränderung und Reduktion der Lichtstärke unter Wasser wird unter anderem durch diese Variablen bestimmt:

  • Plankton und Algen
  • Verschmutztes Wasser
  • Niedriger Einfallswinkel der Sonne
  • Wasserpflanzen und Geäst
  • Wolken und Schatten
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Welche Köderfarbe wähle ich wann zum Zanderangeln?

Je flacher das Wasser ist, desto mehr Licht dringt ein. Demnach ist eine breitere Farbauswahl an Gummifischen zum Zanderangeln von Vorteil. So kannst du besser herausfinden, welche Farben gerade von den Zandern angenommen werden. Ich beginne oft mit dunkleren oder natürlicheren Farben, die den Beutefischen im Gewässer entsprechen. Führt keine dieser Farben zum Kontakt wechsle ich zu grünen oder gelben Gummifischen, die stärker wahrgenommen werden können. Wenn du tendenziell eher in sehr tiefen Gewässern angelst, spielt die Farbwahl des Gummifisches eher eine untergeordnete Reihe. Dann ist es eigentlich nur wichtig, dass der Zander deinen Gummifisch noch gut sehen kann. Die Farben Pink und Grün sind auch noch in Tiefen von 30 Metern gut erkennbar. Dass gerade diese Farben auch noch in der Tiefe gut funktionieren, kannst du gut in der Unterwasseraufnahme vom Taucher Kendall Roberg sehen.

Wie wirkt sich UV-Aktivität auf Farben aus?

Fluoreszierende bzw. UV-aktive Farben können vom Zander unter Wasser „wieder“ wahrgenommen werden. „Wieder“ – weil Farben ohne UV-Aktivität im tiefen oder trüben Wasser stark verblassen. Ein gelber oder orangener Zanderköder, wie unser Gummifisch Ausreizer, der fluoresziert und somit UV-aktiv ist, ist dadurch vor allem für sehr trübes oder tiefes Wasser hervorragend geeignet. Diese Schockfarben können den Zander auch bei “normalen” Wasser- und Lichtverhältnissen zum Biss reizen, da sie aggressiv auf den Räuber wirken. Aber Vorsicht! Zu viel UV (Fluoreszenz) kann auch seltsam und somit eher abschreckend auf die Stachelritter wirken. Generell kannst du dir aber merken: Je weniger Licht bis zum Gummifisch dringt, desto erfolgsversprechender sind UV-aktive Köderfarben. Aus unserem “Sechserpack” sind das neben dem komplett UV-aktiven Ausreizer noch der Naturbursche (UV am Bauch) und der Tiefseetaucher (UV am Rücken). 

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Petri Heil! David von Zanderfang

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